Donnerstag, 30. Juni 2011

Social Media: Der Verlag Eugen Ulmer im Interview

Der Sprung in Social Media
ist dem Verlag Eugen Ulmer gelungen
Social Media Ulmer Verlag - vgwortSocial Media (soziale Netzwerke bzw. Web 2.0.-Funktionalitäten) bieten viele Möglichkeiten sich zu vernetzen, zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.

Zunehmend werden Social Media auch von Unternehmen genutzt – für die Kommunikation mit ihren Kunden und um neue Service- und Vertriebskanäle einzurichten.

Der Verlag Eugen Ulmer aus Stuttgart ist ein alteingesessener Fachverlag rund um die Themen Landwirtschaft, Gartenbau, Pflanzen, Tiere, Obst- und Weinbau, Biologie und Ökologie. Mit Hilfe eines Social Media Teams hat der Verlag den Sprung in das Abenteuer Social Media gewagt. Da ich mich selbst intensiv mit den Sozialen Netzwerken/Web 2.0 befasse und zudem zu den Autoren des Verlages gehöre, habe ich gespannt beobachtet, was da vor sich geht, und war beeindruckt.

Freundlicherweise hat sich der Verlag bereit erklärt, mir durch das Social Media Team ein paar Fragen zu beantworten:

Der Ulmer Verlag engagiert sich seit 2010 sehr stark in Social Media – bei Twitter, Facebook, mit einem Gartenblog und einem YouTube-Kanal. Was hat Sie dazu bewogen, diese Richtung einzuschlagen?

Als Verlag sind wir per se an einem Kommunikations- und Informationsaustausch zwischen unseren Autoren und unseren Lesern interessiert. Zu bloggen, zu twittern oder auf Facebook neben einer Verlagsfanseite auch mit mehreren Themenportalen präsent zu sein, war dann der nächste logische Schritt. Wir sehen Social Media als Kommunikations- und Informationskanal – für unsere Autoren, für den Verlag als Marke, aber auch – und das ist uns besonders wichtig – für die Kommunikation mit unseren Lesern. Dabei steht Kundenservice, z. B. Buchempfehlungen oder schnelle Hilfe bei Problemen, im Vordergrund.

Welche Ihrer Erwartungen wurden enttäuscht bzw. wo mussten Sie dazulernen?

Auch wenn es uns vorher bewusst war, ist es eine wichtige Erfahrung, dass wir nicht mehr zu 100 Prozent Kontrolle über Inhalte und ihre Verteilung besitzen. Loszulassen ist ein Elementarbestandteil im Umgang mit Social Media. Es wird über den Verlag gesprochen – mit, ohne und über uns. Authentisch in der Kommunikation zu sein, hilft in diesen Situationen besonders.

Welche Erwartungen wurden übertroffen bzw. welche positiven Ergebnisse kamen ganz unerwartet?

Das doch recht persönliche Kennenlernen unserer Leser ist an erster Stelle in der Reihe positiver Erfahrungen zu nennen. Bei einigen ergaben sich sogar Zusammenarbeiten, z. B. in unseren Blogs, was wir uns auch für die Zukunft erhoffen.

Wie bewerten Sie Ihr bisheriges Social-Media-Engagement unter dem Strich? Haben Sie damit den richtigen Weg eingeschlagen?

Ja, es ist der richtige Weg. Mit unserem Social Media Team und unseren verschiedenen Kommunikationskanälen haben wir eine gute Ausgangsbasis geschaffen. Natürlich darf man sich darauf nicht ausruhen, sondern wir entwickeln neue Pläne. So möchten wir beispielsweise unsere Blogleser noch mehr einbeziehen, z. B. mit einer Interviewreihe, die in Planung ist und in den nächsten Tagen startet. Auf jeden Fall ist Social Media spannend, interessant, denn es gibt noch vieles zu entdecken und die Chancen wurden bisher – das gilt für die gesamte Branche – noch nicht in dem Maße genutzt, die das Social Web bietet.

Herzlichen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

Verlag Eugen Ulmer
Facebook
Gartenblog
Website

Dienstag, 28. Juni 2011

Google Pagerank Update - die SEO News des Tages

Google Pagerank UpdateGoogle hat gestern die Pageranks (PR) verändert. Meine neuen Webseiten und Blogs sind nun endlich erfasst (zumindest alles, was bis etwa Anfang Mai 2011 geschaffen wurde). Mein Twitter-Account-PR ist jetzt bei 9*! Aber: Bei meinen Webseiten sind einige Einstiegsseiten plötzlich niedriger als einige der Unterseiten. Was will mir Google damit sagen?

Pagerank - was ist das?

Der Pagerank ist eine Maßzahl von Google, die etwas über die Qualität und Stärke der eingehenden Verlinkung (Linkpopularität) einer Website aussagen soll - und damit über die Wahrscheinlichkeit, dass eine Seite im Internet gefunden wird. Errechnet wird der Pagerank mit einem von Google patentierten PR-Algorithmus, dessen aktuelle Formel niemand im Detail kennt außer Google.

Der Pagerank sagt zwar noch nichts darüber aus, auf welchem Platz man in den Ergebnissen (Suchtreffer-Ranking) der Suchmaschinenabfragen landet, aber der PR wird von Webseitenbetreibern und Bloggern mit Argusaugen beobachtet (u. a. weil viele, die Werbeplatz buchen auf den PR schauen)!

Den Pagerank seiner Webseiten oder Blogeinträge messen kann man mit verschiedenen SEO-Tools, beispielsweise mit der Google Toolbar oder der SEObar von SeoQuake, einem Plugin für den Mozilla Firefox Browser. Neue Seiten haben oft noch keinen Pagerank (n/a) oder Pagerank 0. Je stärker der PR Richtung 10 tendiert, desto besser. Normal ist der Bereich um PR 3-4.

Pagerank und Kommunikation

Warum ich in einem Text- und Kommuniktionsblog über den Pagerank schreibe, hat einen ganz einfachen Grund: Alles was, sich auf das Ranking der Suchergebnisse auswirken kann, hat einen Einfluss auf die Kommunikation - wer nicht gefunden wird, der kann nicht kommunizieren.

Pagerank und SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Doch auch wenn der veränderte Pagerank, soweit ich bis heute sehen konnte, meine Plätze in den Suchergebnissen nicht nachteilig verändert hat - im Gegenteil, da habe ich in letzter Zeit nach einigen Suchmaschinenoptimierungsmaßnahmen äußerst positive Entwicklungen bemerkt - frage ich mich nun natürlich, ob die PR-Abstufung einzelner Einstiegseiten darauf zurückzuführen ist, dass gute Verlinkungen weggefallen sind, verlinkende Seiten auf böse (nach Google Maßstab) gestuft wurden oder dass man inzwischen eben nicht mehr die Einstiegsseite verlinkt, sondern direkt die Unterseite mit den wichtigen Informationen. Da meine Seiten ein weites Themenfeld umfassen, würde das letztere Sinn machen.

Der Pagerank ist letztendlich nur ein Faktor von vielen, der beim Ranking der Suchmaschinentreffer herangezogen wird - angeblich kann der PR bei Einwort-Suchen aber direkte Auswirkungen auf das Ranking haben.

Pagerank-Änderungen - Auswirkungen

Wie oben bereits ausgeführt, habe ich bisher bei meinen Webseiten und Blogs hinsichtlich der Rankings in den Suchtreffern keine negativen, sondern nur positive Entwicklungen feststellen können, egal ob nun der sichtbare PR positiver oder negativer von Google gesetzt wurde. Aber natürlich werde ich das weiter beobachten und gegebenenfalls hier berichten.

* Den hohen PR 9 für den Twitter-Account haben wohl alle - aber der ist als nofollow-Link markiert und vererbt sich daher nicht - wie man es sich wünschen würde - bei Verlinkungen ;-))

Montag, 20. Juni 2011

Blogkommentare-Links von "nofollow" auf "dofollow" umstellen


Blogkommentare von nofollow auf dofollow umstellen
Blogkommentare von nofollow auf dofollow umstellen
Blogs als Web-2.0-Anwendung wollen ihre Leser nicht nur informieren, sondern zu Kommentaren und Austausch anregen. Wer selbst einen Blog oder eine Webseite betreibt, nutzt die Gelegenheit, bei der Kommentarabgabe die Adresse (URL) seiner Website, Webseite oder seines Blogs einzugeben. Die meisten Blogs haben dafür ein Feld vorgesehen.

Die Angabe einer URL bei der Kommentarabgabe hat für den kommentierenden Blogger/Webseitenbetreiber zwei Vorteile:
  • Er kann Besucher gewinnen.
  • Er erhält einen Backlink von einer fremden Domain zu seiner Seite, was seinen Platz in den Suchergebnissen von Suchmaschinen verbessern kann.
Umgekehrt hat auch der Blogbetreiber, in dessen Blog kommentiert wird, Vorteile - beispielsweise:
  • Sein Blog wird belebt.
  • Sein Blogartikel und sein Blog erhalten Relevanz, werden verlinkt und empfohlen.
  • Mit mehr Blogbesuchern kann er seine Monetarisierung - z. B. Werbeplatzvermietung - verbessern.

Nun gibt es bei vielen Blogs eine Voreinstellung, die jeden Kommentarlink mit dem Zusatz rel="nofollow" versieht. Dieser Zusatz sagt den Robots der Suchmaschinen, dass sie den Link nicht beachten sollen. Manche tun es zwar trotzdem, aber die meisten Fachleute für Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind sich einig, dass ein derartig gekennzeichneter Link zumindest minderwertig, wenn nicht unbedeutend oder - wenn es zu viele davon gibt - schädlich ist.

Ich persönlich habe mich bisher nicht darum gekümmert, wenn ich irgendwo etwas kommentiert habe - wenn ich etwas zu sagen habe, dann sage ich es, egal welche Art Verlinkung dort vergeben wird. Aber durch einen Artikel bei Webmaster-Zentrale Links sollen nicht durch nofollow kastriert werden habe ich mir mal den Quelltext meiner eigenen Blogs angesehen. Ich war davon ausgegangen, dass meine Kommentarlinks natürlich ohne Nofollow-Kennzeichnung generiert werden, denn schließlich hatte ich dazu nichts eingestellt. Falsch gedacht! Nofollow ist offensichtlich die Voreinstellung bei blogger.com, wo meine Blogs liegen.

Blogs bei blogger.com können sehr einfach an die Blogbetreiberwünsche angepasst werden. Doch da ich keine Einstellmöglichkeit zur Entfernung der Nofollow-Kennzeichnung fand, musste ich ein wenig recherchieren. Danke an Annyxxx's Welt - mit ein paar Anpassungen hat es dann gefluppt. Hier nun meine Anleitung (ohne Gewähr, Haftung o. ä.)

---------------- Anleitung ist veraltet, siehe Nachtrag unten -------------------------
Blog bei Blogger.com von "nofollow" auf "dofollow" umstellen - so geht's
  1. Anmelden
  2. Nach der Anmeldung landet man im Dashboard. 
  3. Im Dashboard im Feld des zu bearbeitenden Blogs auf "Design" ("Vorlage") klicken.
  4. Unterhalb des Reiters "Design" auf "HTML bearbeiten" klicken (bei der neuen Blogger-Oberfläche gibt es keine Reiter, aber es gibt bei "Vorlage" unterhalb von "Live im Blog" einen Button "HTML bearbeiten". Danach "Fortfahren" klicken).
  5. Oberhalb des großen Code-Feldes "Widget-Vorlagen komplett anzeigen" aktivieren (Haken in die Checkbox setzen).
  6. Mittels Strg+F die Suchfunktion aktivieren (oder über  "Bearbeiten"
    - > "Auf dieser Seite suchen") und in das Suchfeld "nofollow" eingeben. Ich erhielt zwei Treffer.
  7. An den beiden gefundenen Stellen " rel='nofollow" löschen.
  8. Vorlage speichern.
Durch diese Maßnahme werden nun die Links von den Suchmaschinen verfolgt - sie sind nun "Dofollow-Links". Hinweis: Ich habe allerdings bei mir " rel='nofollow" durch " target='_blank" (man beachte jeweils das Leerzeichen und die Anführungsstriche) ersetzt, weil ich möchte, dass einerseits die Links hochwertig sind, sich aber ein neues Fenster öffnet, wenn jemand den Link zu einer externen Seite anklickt.

Problem: SEO-Spammer in Blogs

Auf der Suche nach guten Backlinks ziehen leider auch viele durch die Blogs, die eigentlich nicht am Austausch und dem Netzwerken mit anderen, sondern ausschließlich an Backlinks interessiert sind. Das wird natürlich von Blogbetreibern nicht gerne gesehen und verstopft die Kommunikation. Doch wenn man als Blogbetreiber eine Freigabeprozedur zwischenschaltet, kann man die "SEO-Spammer" herausfiltern.

Wie ist eure Meinung? Ich freue mich über jeden Kommentar, der etwas zum Thema beiträgt. Mit der Möglichkeit zum suchmaschinenverfolgbaren Backlink möchte ich mich für die Mühe, die sich da jemand macht, bedanken.

Nachtrag 05.07.2013
Gerade habe ich festgestellt, dass in allen meinen Blogger-Blogs die Blog-Kommentarlinks wieder automatisch mit dem "nofollow"-Attribut versehen werden, ohne dass ich etwas geändert habe! Ich hatte überall das "nofollow" entfernt. Also hat Google den Code umgestellt. Ich habe versucht, das wieder zu ändern und es gelingt mir nicht. Sowohl meine Anleitung als auch die Anleitungen, die ich woanders gefunden habe, sind veraltet. Nachdem Google die Umstellung auf "dofollow" nun noch mehr erschwert oder möglicherweise ganz unmöglich gemacht hat, hadere ich, ob ich mich dem Giganten wirklich weiter entgegen stemmen soll, auch wenn ich es nicht richtig finde, wozu er Blogger zwingt. Die Alternative wäre, mit allen Blogs umzuziehen - was aber auch sehr schmerzlich wäre. Natürlich weiß das Google. Jedenfalls werde ich keine weiteren Blogs bei Google hochziehen.

Sonntag, 19. Juni 2011

Media Newsroom - das Neueste auf einen Blick


Media Newsroom - das Neueste auf einen Blick
Media Newsroom - das Neueste auf einen Blick
Meine verschiedenen Websites und Blogs umfassen inzwischen mehrere hundert Seiten. Der neue Media Newsroom zeigt jetzt auf einen Blick, was gerade los ist:
  • Twitter-Timeline mit News von den Websites und mehr
  • Die neuesten Artikel (Blogposts) in den Blogs
  • Aktuelle Meldungen und Gespräche auf den Facebook-Seiten
  • Die neuesten Einträge und Diskussionen in den Foren
  • Aktuelle Meldungen und Gespräche aus meinem Google-Plus-Stream (öffentliche)

Das sind die beiden Unternehmungen, die dahinter stehen
  • Eva Schumann Text & Kommunikation
  • Eva Schumann Online Publikationen
-> Media Newsroom
Folgen Sie uns bei Twitter, kommentieren Sie in den Blogs, diskutieren Sie mit in den Foren und bei Facebook!

-> Publikationen
Hier erhalten Sie einen Überblick über alle unsere Websites, Blogs und Social-Media-Accounts bzw. Social-Media-Pages

Besuchen Sie uns auf unseren Webseiten, reden und diskutieren Sie mit in den Foren, bei Twitter, Facebook & Co.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Social Media und die IT-Freiberufler

social-media-it-freiberufler - vgwort
Kürzlich bot ich einer Online-Plattform einen Artikel über Social Media für IT-Freiberufler und kleine IT-Dienstleistungs-
unternehmen an. Doch ich erhielt als Antwort, dass 
IT-Freiberufler/Engineering-Freiberufler eher negativ gegenüber Social Media eingestellt seien.

Das war vor ca. zwei Wochen und seitdem arbeitet das Thema in mir. Jetzt bin ich zu einem Schluss gekommen: Ich glaube das nicht und würde das Thema gerne diskutieren!

Ich bin selbst zertifizierte Netzwerkadministratorin, habe als technische Redakteurin jahrelang viel und sehr gerne mit Entwicklern und anderen ITlern (IT-Freiberufler und IT-Angestellte) zusammengearbeitet und habe die Erfahrung gemacht, dass diese Menschen äußerst kommunikativ sind – im richtigen Leben und virtuell. Und wenn man Social Media nämlich nicht auf Twitter und Facebook reduziert, würde ich sogar sagen, dass die ITler – Freiberufler und Angestellte – wohl die ersten Social-Media-Nutzer überhaupt waren. Das Usenet war voll von ihnen, die vielen EDV-Themen-/Informatikforen beweisen es und auch in Twitter, Facebook & Co. sind sie reichlich vertreten (man braucht bei XING nur mal Suchbegriffe wie Administrator oder Programmierer eingeben).
ITler leben Kommunikation auf vielen Ebenen, sie geben dem Ganzen nur keinen Marketing-Namen oder hypen es. Sie tun es einfach.

Und das scheint mir in Wahrheit der casus knaxus zu sein: Zwischen Marketing und IT klafft eine breite Mentalitätskluft. ITler sind skeptisch gegenüber allem, was aus der Marketingecke kommt und wohl auch umgekehrt. Die ITler sind die, die per Code schrauben und drehen und die die Macht über die Software in ihren Fingern (und natürlich im Kopf) haben. Marketing-Fachleute werden von ITlern als Wichtigtuer in Anzügen wahrgenommen - die sich aufblasen, aber in Wahrheit von der Sache (Software-Programmierung, Administration etc.) wenig Ahnung haben.

Ich persönlich sitze da zwischen zwei Stühlen – die ITler sind für mich nach wie vor die coolen Jungs, deren Arbeit ich bewundere. Aber ich sehe auch die Bedeutung des Marketings: Ohne Marketing wüssten die wenigsten, was ITler alles können.

Doch zurück zum Thema Social Media für IT-Freiberufler. Ich möchte das, was ich in Social Media – wie fängt eine Firma damit an allgemein angeführt habe, auf IT-Freiberufler anwenden:

Social-Media-Beobachtung und -Analyse (Social Media Monitoring)

Für jeden - einschließlich den IT-Freiberufler - ist es wichtig, zu wissen, was über ihn/sie im Internet und in den Social Media verbreitet wird bzw. was andere, die über ihn/sie recherchieren, finden. Mit einfachen Mitteln (beispielsweise dem kostenlosen Google Alert) und gelegentlichen, zusätzlichen Recherchen per Suchmaschine und gefilterten Suchergebnissen lässt sich das bewerkstelligen.

Social-Media-Richtlinie (Social Media Policy)

Eine Einpersonenfirma benötigt theoretisch natürlich keine Social-Media-Richtlinie. Aber sich darüber Gedanken zu machen, wie man von anderen wahrgenommen wird oder wahrgenommen werden möchte, ist immer sinnvoll. Und dies in Worte zu fassen, ist eine Methode zu fokussieren. Man sollte sich immer vor Augen halten: Nicht nur andere IT-Freiberufler, sondern auch potenzielle Auftraggeber begegnen einem in (sozialen) Netzwerken.

Facebook, Twitter, XING, LinkedIn … - welches soziale Netzwerk eignet sich für was?

Nur als Beispiel: Als ITler braucht man Aufträge und man muss ständig an seiner fachlichen Weiterentwicklung bzw. daran, auf dem Laufenden zu sein, arbeiten.

Als Ergänzung zur bisherigen Auftragsakquise, z. B. über eine eigene Internetseite oder einen eigenen Blog sowie über die bekannten Projektbörsen, sind für IT-Freiberufler die Business-Netzwerke XING und LinkedIn unbedingt zu empfehlen. Dort sind zum einen mögliche Auftraggeber bzw. deren "Head Hunter" unterwegs, zum anderen gibt es Gruppen und Projektmärkte für Freiberufler. Außerdem hat man in diesen B2B-Netzwerken verschiedene Möglichkeiten, auf sich bzw. auf das, was man kann, aufmerksam zu machen: über Personen-/Firmenprofile und über die Vorstellung in den passenden Gruppen. Aber man kann mögliche Auftraggeber auch direkt (vorsichtig, damit man nicht zum Spammer wird) ansprechen, eine eigene Gruppe zu einem Spezialthema gründen etc. – man kann sich also vernetzen und/oder profilieren (im Sinne von Profil zeigen).

Für die Aufrechterhaltung bzw. den Ausbau des Know-hows eignen sich neben den IT-/Programmier-Foren, in denen man als IT-Freiberufler sowieso ist, nicht nur XING und LinkedIn, sondern auch Twitter und Facebook. Wer sich in diesen Netzwerken mit anderen aus der gleichen Branche vernetzt und zusätzlich seinen Fachzeitungen folgt (Twitter) bzw. ihr Fan wird (Facebook), ist bei den neuesten Trends auf dem Laufenden und kann mitdiskutieren.

Social-Media-Kommunikation

IT-Freiberufler wissen meiner Ansicht nach, schon seit sie Foren, Messenger und andere Vernetzungsmöglichkeiten nutzen, dass zum (sozialen) Netzwerken - egal über welche Plattform - ein Geben und Nehmen gehört und dass zur Kommunikation (mindestens) zwei Richtungen wichtig sind. Apropos, nicht umsonst lautet jedes erste selbst programmierte Skript "Hallo Welt" und nicht etwa "Hallo ich".

Wahrgenommen wird, wer aktiv wird. Geschätzt wird, wer auch mit anderen teilt – sein Wissen, Aufmerksamkeit, Tipps.

IT-Freiberufler mögen gegenüber manchem Marketing-Spezialisten skeptisch eingestellt sein, gegenüber Netzwerken/Social Media sind sie es meiner Meinung nach nicht!

Dienstag, 14. Juni 2011

Text und Kommunikation können Türen öffnen

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Text und Kommunikation können Türen öffnen
Vom Werbetext über Webcontent bis zu Pressemitteilungen oder Social-Media-Kommunikation – es geht darum, Menschen so anzusprechen, dass sie gerne zuhören, das Gesagte verstehen und etwas mit dem, für den der Text steht (Person, Unternehmen, Marke, Produkt), zu tun haben wollen. Die Sprache und die gewählte Form müssen zur Absicht, Zielgruppe, Medium und zum Thema passen.

Fachleute für Text & Kommunikation

So wenig, wie man seine Zähne jedem anvertraut, der einen Bohrer im Werkzeugkasten hat, so wenig sollte man seine Arbeiten rund um Text und Kommunikation irgendjemanden tun lassen, nur weil der einen Bleistift halten oder eine Tastatur bedienen kann. Schlechte Texte und zielgruppenferne Kommunikation werfen ein schlechtes Licht auf Sie. Professionelle, auf Ihr Anliegen zugeschnittene Lösungen, wie sie von Text- und Kommunikationsspezialisten entwickelt werden, zeigen Sie bzw. Ihr Unternehmen/Ihre Produkte in vollem Glanz.

Texter und Texterinnen

Texter und Texterinnen können mehr als nur korrekt schreiben. Sie bringen die Ausbildung und Erfahrung mit, das, was Sie sagen wollen, über die richtigen Kanäle, ansprechend und in der richtigen Tonalität zu vermitteln.

Oft sind Texter/Texterinnnen spezialisiert auf Werbetext, Webcontent, Pressemitteilungen, PR-Konzepte und -Texte, journalistische Fachartikel, Unternehmenskommunikation, Blogs, Social Media etc. Neben der allgemeinen Textkompetenz und möglicherweise Branchenkenntnissen spielen für die Suche nach dem passenden Texter auch fachübergreifende Kompetenzen eine wichtige Rolle – z. B. Kenntnisse in (Online-) Marketing, Konzeptionierung, Pressearbeit, angewandte Kommunikation, Projektmanagement, Unternehmenstrukturen/-prozesse, Informationstechnologie, Content Management Systeme (CMS), Web 2.0, Social-Media-Management/-Kommunikation/-Shop-Programmierung, Webseitenerstellung (HTML, CSS, JavaScript u. ä.) etc. Im großen Pool der professionellen Texter/Texterinnen finden Sie auch außergewöhnliche Kombinationen - eine erfahrene Technikjournalistin, die Ihnen ein CMS einrichtet und es dann befüllt und pflegt? Kein Problem - genauso wenig wie eine erfahrene Autorin, die mit Ihnen ein Social-Media-Konzept erarbeitet.

Online-Texte (Webcontent)

Wer als seriös erkannt und von seinen Seitenbesuchern als kompetent angesehen werden möchte, dessen Webseiten müssen nicht nur interessant formuliert und frei von Rechtschreib- oder Kommafehlern sein, sondern sie müssen auch auf die Lesegewohnheiten im Web zugeschnitten sein. Ein guter Texter/Texterin liefert klar strukturierte, fehlerfreie Texte, deren Inhalte schnell zu erfassen sind und die den richtigen Ton treffen. Damit die Texte nicht nur von Menschen, sondern auch von Suchmaschinen verstanden und hoch gelistet werden, versteht er/sie auch etwas von Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization – SEO). Je nachdem, ob Sie eine eigene Redaktion haben oder nicht, kann ein Texter, der Content-Management-Erfahrung mitbringt, auch das redaktionelle Verarbeiten und Einfügen der Texte in Ihr Content Management System (CMS) übernehmen.

Social Media

Social-Media-Instrumente/-Plattformen (Blogs, Facebook, Twitter, XING, Social Bookmarks, Foren etc.) bieten Chancen und Risiken.
Gerade Unternehmen, die frisch einsteigen, wissen oft nicht, wie sie vorgehen sollen (-> Social Media - wie fängt eine Firma damit an). Social-Media-Experten/Social-Media-Manager können Ihnen dabei helfen – entweder als Berater oder indem sie die Arbeit für Sie übernehmen. Allerdings sollte man sich bei Social Media im Klaren sein, dass es um Kommunikation in beide Richtungen geht. Fühlt sich der Kommunikationspartner nicht ernst genommen werden, kann der Schuss nach hinten losgehen – entsprechende Schnittstellen und Prozesse spielen eine große Rolle. Damit die Social-Media-Aktivitäten die schönsten Früchte tragen, muss das Thema Kommunikation (mit Kunden, Geschäftspartnern etc.) ein Anliegen der Firma werden und ins Unternehmen integriert werden (z. B. in die Unternehmensziele, Marketingkonzepte, Webkonzepte etc.). Es versteht sich von selbst, dass nicht nur das Konzept passen muss, sondern auch die Umsetzung - die alltägliche "Kommunikationsarbeit" mittels Texten, Bildern, Videos etc. - professionell durchgeführt werden muss. Es geht um den direkten Kontakt mit den Kunden!

Agenturen oder Freiberufler

Agenturen verlangen in der Regel wesentlich höhere Stundensätze als Freiberufler, haben aber oft mehr Erfahrung in der Bewältigung großer, komplexer Projekte.

Freiberufler sind meist preisgünstiger als Agenturen oder andere gewerbliche Anbieter. Freiberufliche Texter sind zwar theoretisch als Einzelunternehmen tätig, aber oft sehr gut mit anderen Freiberuflern und/oder Agenturen vernetzt, so dass sie auch große und fachübergreifende Projekte stemmen können. Eva Schumann Text & Kommunikation ist beispielsweise im Texttreff-Netzwerk mit den vielfältigsten Kompetenzen im Bereich Text und Kommunikation.

Hinweis: Wer regelmäßig Aufträge an freie Künstler und Publizisten (dazu gehören auch freiberufliche Texter) vergibt, muss eine Künstlersozialabgabe (Abgabesatz 2011 3,9 %) abführen – und zwar unabhängig davon, ob der engagierte Künstler oder Publizist selbst bei der Künstlersozialkasse (KSK) ist oder nicht.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Kommunikationsmittel Video - aus Sicht des Nutzers

video-kommunikation-vgwort
Videos zur Kommunikation - Tipps
evaschumann.biz
Auf Webseiten und in Social Media (Facebook, Netlog, Twitter etc.) werden immer häufiger Videos als Kommunikationsmittel eingebunden - nicht nur zur Selbstdarstellung, sondern auch um Tipps, Informationen oder Nachrichten zu vermitteln.

Videos/Videotipps sind innovativ und manche haben sich schon virusartig verbreitet (viraler Effekt), d. h. sie wurden weiterempfohlen und wieder weiterempfohlen und waren am Ende weltweit bekannt. Videos/Videotipps spielen auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine große Rolle, seit Google auf Inhaltsuchergebnissseiten auch Bild-, Video- und Nachrichtenergebnisse einbaut. Leider trägt das auch zu einem inflationären Einsatz bei.

Videos als Zeitfresser

Videos sollen informieren, zu einer effektiven Kommunikation und zu einem positiven Image desjenigen, der es veröffentlicht, beitragen. Um diese Wirkung zu erzielen, müssen Videos natürlich inhaltlich und technisch bestimmte Qualitätsansprüche erfüllen, aber ein Aspekt, der häufig vergessen wird, ist die wertvolle Zeit des Besuchers.

Wie oft ergeht es einem als Internet-/Social-Media-Nutzer so: Ein Videotitel weckt das Interesse und man klickt auf den Link, um es anzuschauen, in der Hoffnung auf neue Informationen, Unterhaltung, neue Einsichten. Wenn man nicht bald auf das stößt, was man erwartet - und das ist leider sehr oft so - klickt man genervt weg. Doch das ist nicht alles: Das nächste Mal überlegt man es sich genau, ob man ein Video dieser Person, Firma etc. noch einmal anklickt. Wenn dann das Anklicken zum zweiten und dritten Male zur Enttäuschung führt - und wenn man seine Zeit verschwendet sieht, ist das eine Enttäuschung - ignoriert man in Zukunft zumindest die Videos dieses Anbieters, wenn nicht mehr.

Videos einsetzen - Tipps

Videos/Videotipps sollen etwas vermitteln und gleichzeitig eine positive Erinnerung und Einstellung hinterlassen. Es geht nicht darum, einen Besucher möglichst lange an ein Video zu fesseln, sondern seine Erwartungen zu erfüllen, so dass er sich auf weitere Nachrichten - als Video oder über andere Kanäle - freut.

Ein Video/Videotipp sollte als Mittel der Kommunikation nur eingesetzt werden:
  • Wenn es als Medium einen Mehrwert gegenüber anderen Kommunikationsmethoden bietet (ein gut gegliederter Text ist oft wesentlich schneller zu erfassen).
  • Zum Video sollte es einen zusammenfassenden Text geben, der den Inhalt auf den Punkt bringt.
  • Die Kernaussagen/Tipps sollten gleich am Anfang des Videos zu erfassen sein.
  • Das weitere Video bringt dann zusätzliche Informationen und Unterhaltsames, für die, die es genauer wissen wollen bzw. die Zeit haben.
In der Kürze liegt oft die Würze: Ein kurzes, pointiertes Video macht i. d. R. mehr Spaß als langatmiges Geschwafel.